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StaatsoberhÀupter · Nekrolog · Filmjahr · Literaturjahr · Sportjahr

2006

Proteste in Paris gegen Karikaturen mit dem Gesicht Mohammeds

Sitzung des Gouverneursrats der IAEO zum umstrittenen Atomprogramm des Iran

Im Libanonkrieg zerstörtes GebÀude

Inhaltsverzeichnis

Bearbeiten Jahreswidmungen

Bearbeiten Personen

Bearbeiten Initiativen

Bearbeiten Artenschutz

Bearbeiten Ereignisse

Bearbeiten JubilÀen

Bearbeiten Politik und Weltgeschehen

Bearbeiten Januar

Evo Morales wird am
22. Januar PrÀsident Boliviens

Bearbeiten Februar

  • 1. Februar: Im Westjordanland beginnen israelische SicherheitskrĂ€fte gegen den gewaltsamen Widerstand jĂŒdischer Siedler mit der Zerstörung des Außenpostens Amona.
  • 5. Februar: Moslemische Demonstranten gegen die umstrittenen Mohammed-Karikaturen setzen das dĂ€nische Konsulat im Libanon in Brand. In Folge fĂŒhren Proteste in anderen islamischen LĂ€ndern zu weiteren Gewalttaten und Bedrohung von EU-Institutionen.
  • 18. Februar: Das Assoziierungsabkommen Albaniens mit der EU unterzeichnet.
  • 26. Februar: Die Weltbevölkerung erreicht laut der US-Zensus-Behörde die Marke von 6,5 Milliarden Menschen.

Bearbeiten MĂ€rz

Bearbeiten April

Bearbeiten Mai

  • 1. Mai: 99 Tage nach ihrer EntfĂŒhrung im Irak werden die deutschen Ingenieure RenĂ© BrĂ€unlich und Thomas Nitzschke freigelassen. Mehrfach waren Videos aufgetaucht, auf denen mit der Ermordung der Deutschen gedroht wurde. Appelle der Familie, Mahnwachen in Leipzig und politische Statements begleiteten das Ereignis.
  • 5. Mai: Die sudanesische Regierung und die bedeutende Fraktion der Sudanesischen Befreiungsarmee (SLA) unter Minni Arcua Minnawi unterzeichnen ein Friedensabkommen in Abuja (Darfur-Krise).
  • 14. Mai: Der rheinland-pfĂ€lzische MinisterprĂ€sident Kurt Beck wird auf dem Parteitag in Berlin mit 95,07 % zum Vorsitzenden der SPD gewĂ€hlt.
  • 19. Mai: Der Bundestag beschließt die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19 % und die Erhöhung der Versicherungssteuer.
Flagge des neuen Staates Montenegro

Bearbeiten Juni

Bearbeiten Juli

Bearbeiten August

  • Der BĂŒrgerkrieg in Sri Lanka flammt wieder auf. Nach SchĂ€tzungen des Roten Kreuzes fliehen annĂ€hernd 20.000 bis 30.000 Menschen aus der ĂŒberwiegend von Moslems bewohnten Stadt Mutur im BĂŒrgerkriegsgebiet.
  • 2. August: Die israelische Armee dringt tiefer in den Libanon ein: KĂ€mpfe auch in der Region Baalbek.
  • 2. August: Der kubanische PrĂ€sident Fidel Castro gibt aufgrund wachsender gesundheitlicher Probleme seine Amtspflichten vorlĂ€ufig an seinen Bruder RaĂșl ab.
  • 3. August: Die Stadt New York ruft erstmal in ihrer Geschichte den Hitzenotstand aus.
  • 10. August: Am Londoner Flughafen Heathrow werden 21 Terroristen festgenommen, welche mehrere Flugzeuge im Flug sprengen wollten.
  • 12. August: Die UNO verabschiedet einstimmig die Resolution 1701 zum Libanon.
  • 29. August: In mehreren Ferienorten am Mittelmeer in der TĂŒrkei erfolgen BombenanschlĂ€ge durch eine separatistische Kurdenorganisation.

Bearbeiten September

Bearbeiten Oktober

Bearbeiten November

Bearbeiten Dezember

Bearbeiten Wissenschaft und Technik

Sonde „New Horizons“

Bearbeiten Wirtschaft

Bearbeiten Kultur

siehe auch: Filmjahr 2006 und Literaturjahr 2006

Leipziger Buchmesse 2006

Bearbeiten Naturereignisse

MÀrz: THW-KrÀfte kÀmpfen sich durch Schneemassen
  • MĂ€rz–April: Heftige Schneeschmelzen und RegenfĂ€lle verursachen in weiten Teilen Europas (vor allem Deutschland, Österreich, RumĂ€nien, Bulgarien) ein Hochwasser, u. a. ein Elbehochwasser
  • 27. MĂ€rz: Als endlich die Temperaturen in Deutschland dem FrĂŒhling nahe sind, gibt es auch schon den ersten großen Sturm. Eine kurze aber sehr starke Windhose fegt am Abend ĂŒber den Osten und SĂŒden der Hansestadt Hamburg hinweg und hinterlĂ€sst SchĂ€den in Millionenhöhe. Zwei Kranfahrer werden getötet, als ihre KrĂ€ne durch die Wucht des Windes umgeworfen werden. Rund 300.000 Hamburger waren zeitweilig ohne Strom.
  • 29. MĂ€rz: Eine totale Sonnenfinsternis ist in Afrika, der TĂŒrkei und dem SĂŒden Russlands zu sehen. In Deutschland ist diese nur als partielle Sonnenfinsternis wahrnehmbar. Sie ist aber wegen der Wetterbedingungen nur in Teilen Deutschlands zu sehen.
  • 12. Mai: Der Taifun Chanchu fegt ĂŒber die Philippinen hinweg und trifft spĂ€ter auf SĂŒdchina. Mindestens 88 Menschen sterben.
  • 27. Mai: Die indonesische Insel Java, nahe Yogyakarta, wird von einem schweren Erdbeben erschĂŒttert; Über 5400 Menschen werden getötet, Tausende verletzt.
  • 28. Juni: Bei einem heftigen Unwetter mit bis zu 10 cm großen Hagelkörnern kommt im Bereich Trossingen/Villingen-Schwenningen (Baden-WĂŒrttemberg) ein Mensch ums Leben, es entstehen SachschĂ€den in dreistelliger Millionenhöhe.
  • Der Juli 2006 geht als wĂ€rmster Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in die Geschichte der deutschen Meteorologie ein.
  • 12. Juli: erreicht der Taifun Ewiniar die koreanische Halbinsel. Es kommt zu sehr starken RegenfĂ€llen. Erst im Laufe des August wird allmĂ€hlich das Ausmaß der Katastrophe in Nordkorea bekannt. Nach unterschiedlichen Angaben sind viele tausend, möglicherweise auch Zehntausende Menschen ums Leben gekommen.
  • 17. Juli: Ein durch ein Seebeben verursachter Tsunami tötet auf Java mehr als 500 Menschen.
  • 10. August: Der schwere Taifun Saomai erreicht das chinesische Festland sĂŒdlich von Shanghai in der Provinz Zhejiang.
  • 16. August: Der Vulkan Tungurahua in Ecuador bricht aus.
  • 2. Oktober: Ein T5/F2 Tornado verwĂŒstet um etwa 2:00 Uhr morgens die Gemeinde Quirla in ThĂŒringen.
  • November: Der wĂ€rmste Herbst seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Deutschland. Insgesamt war das Jahr eins der wĂ€rmsten seit Beginn dieser Aufzeichnungen.

Bearbeiten Religion

Bearbeiten Gesellschaft

Bearbeiten Sport

siehe auch: Sportjahr 2006

Eröffnungszeremonie fĂŒr die Olympischen Winterspiele in Turin
Feiernde deutsche Fans bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006

Bearbeiten Katastrophen

  • 3. Februar: Beim Untergang der Ă€gyptischen FĂ€hre „Al-Salam Boccaccio 98“ im Roten Meer ertrinken etwa 1000 Menschen.
  • 17. Februar: Bei einem Erdrutsch auf der Philippinen-Insel Leyte wird das gesamte Dorf Guinsaugon mit 1800 Einwohnern verschĂŒttet.
  • 8. April: Schiffsuntergang auf dem Volta-Stausee in Ghana. Etwa 120 Tote und 30 Überlebende.
  • 10. April: Großfeuer wĂ€hrend einer Handelsmesse in Meerut (Indien) mit mindestens 100 Toten.
  • 3. Mai: Ein Airbus A320–211 der Armavia Fluglinie stĂŒrzt 6 km vor dem russischen Sotschi Flughafen ins Schwarze Meer. Alle 105 Passagiere und 8 Crewmitglieder kommen dabei ums Leben. Zum Zeitpunkt des Absturzes herrschte heftiger Regen und schlechte Sicht. Das Flugzeug war von der armenischen Hauptstadt Eriwan aus gestartet.
  • 9. Juli Ein Airbus A310 der russischen Fluggesellschaft S7 Airlines schießt von Moskau kommend bei der Landung in Irkutsk ĂŒber die Landebahn hinaus und rast ungebremst in eine Barriere aus Beton. Im Flugzeug befinden sich 195 Passagiere und 8 Besatzungsmitglieder, 131 Menschen kommen ums Leben, 55 werden schwer verletzt.
  • 22. August: Beim Absturz einer russischen Passagiermaschine in der Ukraine sterben alle 170 Menschen an Bord, unter ihnen zwei Deutsche.
  • 29. Oktober: Bei einem Flugzeugabsturz in Nigeria sterben ĂŒber 100 Menschen.
  • 26. Dezember: In Lagos (Nigeria) sterben mehrere hundert Menschen bei der Explosion einer Erdöl-Pipeline, die von Dieben angezapft worden war.
  • 29. Dezember: Vor der indonesischen Insel Java sterben beim Untergang einer FĂ€hre mit bis zu 850 Menschen an Bord vermutlich hunderte der FahrgĂ€ste. Ein schwerer Sturm ließ die „Senopati“ kentern.

Bearbeiten Geboren

Bearbeiten Gestorben

Dies ist eine Liste der bedeutendsten Persönlichkeiten, die 2006 verstorben sind. Eine ausfĂŒhrlichere Liste steht im Nekrolog 2006.

Bearbeiten Januar