Robert Jonathan Demme (* 22. Februar 1944 in Baldwin, New York) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur.

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Bearbeiten Leben

Demme studierte zunächst Veterinärmedizin. Er schrieb aber schon früh Filmkritiken und arbeitete bei Film-Verleihern. 1969 traf er Roger Corman und arbeitete mit ihm zusammen. Neben der Regie betätigte er sich auch als Produzent und Dokumentarfilmer. Er drehte auch mit bekannten Musikern Video-Clips. Nachdem die Filme Das Schweigen der Lämmer und Philadelphia kommerzielle Erfolge waren, verließ ihn in der Folge das Glück. Mit dem Spielfilm Menschenkind von 1998, einer Verfilmung eines Romanes der Nobelpreisträgerin Toni Morrison, und den Remakes Die Wahrheit über Charlie und The Manchurian Candidate konnte er an diese Erfolge bisher nicht anknüpfen. Im Jahr 2008 erhielt Demme für seine Komödie Rachels Hochzeit eine Einladung in den Wettbewerb der 65. Filmfestspiele von Venedig 2008.[1] Der Film handelt über eine trunksüchtige junge Frau (gespielt von Anne Hathaway), die unverhofft auf der Hochzeit ihrer Schwester auftaucht.

Politisch engagiert er sich mit Filmen für die Demokratie in Haiti. Für seinen Dokumentarfilm The Agronomist wurde er 2004 mit dem Gotham Award ausgezeichnet.

Sein verstorbener Neffe Ted Demme war ebenfalls Regisseur.

Bearbeiten Filmographie (Auswahl)

Bearbeiten Auszeichnungen

Bearbeiten Einzelnachweise

  1. ↑ vgl. Vivarelli, Nick: Venice Film Festival announces Slate, 29. Juli 2008 (aufgerufen am 30. Juli 2008)

Bearbeiten Weblinks