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Die Kuban

Die Kuban (russisch ÐšÑƒÐ±Ð°Ð½ÑŒ) ist ein Fluss im nördlichen Kaukasus und nordöstlich des Schwarzen Meeres.

Von den Westhängen des Elbrus aus windet er sich 870 km durch das Hochland von Stawropol bis zum Asowschen Meer bei Temrjuk. Die Kuban hat ein Einzugsgebiet von 58.700 km². Südlich von Slawjansk-na-Kubani zweigt der nördlich fließende Mündungsarm Protoka ab, der ebenfalls ins Asowsche Meer mündet. Der Fluss ist wirtschaftlich bedeutend, da er schiffbar ist. Ein wichtiger Nebenfluss ist die Laba.

Neben der größten Stadt an den Ufern der Kuban, der Ölindustriestadt Krasnodar, durchfließt sie auch noch Tscherkessk, die Hauptstadt der autonomen Republik Karatschai-Tscherkessien.

Nach dem Fluss Kuban ist auch die ganze Region, durch die er fließt, benannt. Das Kubangebiet war zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert das Kerngebiet des Reiches der Alanen und ist deshalb historisch auch als Alanien (lat. Alania) bekannt. Das Kubangebiet war im 20. Jahrhundert wirtschaftlich bedeutend aufgrund der Kohlevorkommen und Ölförderung (u.a. um Maikop). Im Zweiten Weltkrieg war es eines der vorrangigen Ziele der Wehrmacht im Osten.

siehe auch: Skythien, Sarmatien

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