Avram Noam Chomsky ËĂŠvÉčÉm ËnoÊÉm ËtÊÉËmskÉȘ (* 7. Dezember 1928 in Philadelphia, Pennsylvania, USA) ist Professor fĂŒr Linguistik am Massachusetts Institute of Technology (MIT).
Er entwickelte die nach ihm benannte Chomsky-Hierarchie, seine BeitrĂ€ge zur allgemeinen Sprachwissenschaft förderten den Niedergang des Behaviorismus und den Aufstieg der Kognitionswissenschaft. Neben seiner linguistischen Arbeit gilt Chomsky als einer der bedeutendsten linken politischen Intellektuellen Nordamerikas und ist seit dem Vietnamkrieg als scharfer Kritiker der US-amerikanischen AuĂen- und Wirtschaftspolitik weltweit bekannt. Dem Arts and Humanities Citation Index von 1992 zufolge ist Chomsky im Zeitraum zwischen 1980 und 1992 die am hĂ€ufigsten zitierte lebende Person der Welt gewesen. Er bezeichnet sich als libertĂ€ren Sozialisten mit Sympathien fĂŒr den Anarchosyndikalismus und ist Mitglied der Industrial Workers of the World.
Inhaltsverzeichnis |
Bearbeiten Leben
Chomsky wurde am 7. Dezember 1928 in Philadelphia (Pennsylvania, USA) als Sohn des jĂŒdischen Hebraisten William Chomsky und Elsie Simonofsky geboren. Im Jahr 1945 begann er, an der University of Pennsylvania Philosophie und Linguistik zu studieren. Zu seinen Lehrern zĂ€hlten der Sprachwissenschaftler Zellig S. Harris und der Philosoph Nelson Goodman. Chomskys anarchistische Ăberzeugungen bildeten sich schon in den 1940er Jahren heraus. Von groĂer Bedeutung war dabei die Auseinandersetzung mit den anarchistischen Experimenten wĂ€hrend des Spanischen BĂŒrgerkriegs. Chomsky hatte in dieser Zeit auch Kontakte zu zionistischen Organisationen.
Anfang der 1950er Jahre studierte er einige Jahre an der Harvard University, bis er 1955 an der UniversitÀt von Pennsylvania in Linguistik promovierte. In seiner Doktorarbeit The Logical Structure of Linguistic Theory begann er bereits damit, einige der Ideen zu entwickeln, die er 1957 in seinem Buch Syntactic Structures, einem der bekanntesten Werke der Linguistik, ausarbeitete.
Nach der Verleihung der DoktorwĂŒrde lehrte Chomsky zunĂ€chst als Assistenzprofessor, seit 1961 als ordentlicher Professor fĂŒr Linguistik und Philosophie am Massachusetts Institute of Technology. In den 1960er Jahren wurden seine revolutionĂ€ren linguistischen Arbeiten weltweit anerkannt, seither gilt er als einer der wichtigsten Theoretiker auf diesem Gebiet.
Noam Chomsky war seit 1949 mit der Linguistin Carol Chomsky (1930â2008) verheiratet.[1]
Bearbeiten Akademisches Wirken
Noam Chomsky hat die Darstellung natĂŒrlicher Sprachen formalisiert: Die Neuerung war, die einzelsprachlichen AusdrĂŒcke mit Hilfe einer Metasprache rekursiv zu definieren. Die aus der Metasprache abgeleiteten Klassen von Grammatiken können in eine Hierarchie eingeteilt werden, die heute Chomsky-Hierarchie genannt wird. Seine Arbeit stellt einen Meilenstein fĂŒr die Linguistik dar.
Formale Sprachen und die Chomsky-Hierarchie spielen auch in der Informatik eine wichtige Rolle, insbesondere in der KomplexitÀtstheorie und im Compilerbau. Moderne Forscher wie Steven Pinker bauen auf Chomskys Methodik auf.
Zusammen mit den Arbeiten Alan Turings begrĂŒnden sie einen eigenen Bereich in der Mathematik und machen strukturelle Bereiche und Formalismen natĂŒrlicher Sprachen einer mathematischen Betrachtung zugĂ€nglich, unter anderem mit dem Ergebnis, dass maschinelle Ăbersetzungen prinzipiell möglich sind.
Die mathematische Formalisierung hat unter anderem das Forschungsgebiet der Computerlinguistik hervorgebracht, in dem versucht wird natĂŒrliche Sprache mit mathematischen Mitteln zu beschreiben. Chomskys Theorien selbst gelangten dabei aber schnell in die Kritik, nachdem bewiesen wurde, dass die generative Transformationsgrammatik Turing-vollstĂ€ndig und damit kognitiv nicht verarbeitbar ist. Als Reaktion beschrĂ€nkte Chomsky daraufhin die Eigenschaften seiner Grammatik durch sogenannte Barriers. Diese und spĂ€tere Grammatiktheorien, wie Government and Binding und Minimalistisches Programm sind allerdings nicht mathematisch formalisiert und spielen damit fĂŒr die Computerlinguistik nur noch eine untergeordnete Rolle neben unifikationsbasierten Grammatiken wie LFG und HPSG.
Noam Chomsky ist seit 1965 ein fĂŒhrender linker Kritiker der US-amerikanischen AuĂenpolitik. Seine VortrĂ€ge werden nicht nur in BĂŒchern, sondern einige auch auf CDs veröffentlicht, die beispielsweise auf dem Label Alternative Tentacles von Jello Biafra erscheinen.
Zusammen mit Edward S. Herman hat Chomsky im Propagandamodell zu erklÀren versucht, wie Massenmedien im kapitalistischen Umfeld die Berichterstattung so gestalten, dass die Interessen der Regierung und der Oberschicht gewahrt bleiben.
Bearbeiten BeitrÀge zur Linguistik
Chomskys erstes Buch Syntactic Structures ist ein gekĂŒrzter, umgearbeiteter Auszug aus seiner weit umfĂ€nglicheren Doktorarbeit Logical Structure of Linguistic Theory, in der er die Transformationsgrammatik einfĂŒhrte. Die Theorie nimmt ĂuĂerungen (Worte, Phrasen, SĂ€tze) und setzt sie mit âOberflĂ€chenstrukturenâ in Zusammenhang, die selbst wieder mit abstrakteren Tiefenstrukturen korrespondieren. (Eine steife und klare Unterscheidung zwischen OberflĂ€chen- und Tiefenstrukturen wird heute in gegenwĂ€rtigen Versionen der Theorie nicht mehr vorgenommen.) Umformungsregeln bestimmen zusammen mit den Regeln fĂŒr die Struktur von Phrasen und anderen Strukturprinzipien sowohl die Erzeugung als auch die Interpretation von ĂuĂerungen. Mit einem begrenzten Instrumentarium von grammatikalischen Regeln und einer endlichen Anzahl von Wörtern kann eine unbegrenzte Menge von SĂ€tzen gebildet werden, darunter solche, die noch nie zuvor gesagt wurden. Die FĂ€higkeit, unsere ĂuĂerungen auf diese Weise zu strukturieren, ist angeboren und somit ein Teil des genetischen Programms des Menschen. Dieses wird Universalgrammatik genannt. Wir sind uns dieser Strukturprinzipien im Allgemeinen genauso wenig bewusst, wie wir es uns der meisten unserer biologischen und kognitiven Eigenschaften sind.
Chomskys linguistische Theorien durchliefen verschiedene Stadien, die in der Fachliteratur ĂŒblicherweise nach den paradigmasetzenden Veröffentlichungen Chomskys benannt werden:
- 1981: Government & Binding (GB)
- 1992: Minimalistisches Programm (MP)
- 1994: Bare Phrase Structure (BPS)
- 2001: Derivation By Phase (DBP)
Aktuelle Theorien Chomskys (seit dem MP Anfang der 1990er Jahre) stellen strenge Anforderungen an die Universalgrammatik. Grammatikalischen Prinzipien unterliegende Sprachen sind festgelegt und angeboren, der Unterschied zwischen den Weltsprachen kann durch das Setzen von Parametern im Gehirn charakterisiert werden, was oft mit Schaltern verglichen wird (beispielsweise der prodrop-Parameter, der anzeigt, ob ein explizites Subjekt wie im Englischen oder Deutschen immer benötigt wird -prodrop, oder es wie im Spanischen oder Italienischen wegfallen kann +prodrop). In AbhĂ€ngigkeit von diesen Parametern weisen Sprachen grammatische Eigenschaften auf, die nicht mehr zusĂ€tzlich gelernt werden mĂŒssen. Ein Kind, das eine Sprache lernt, mĂŒsse nur die notwendigen lexikalischen Einheiten (Wörter) und Morpheme erwerben und die Parameter auf passende Werte festlegen, was bereits anhand weniger Beispiele erfolgen könne.
Chomskys Herangehensweise ist durch mehrere Beobachtungen motiviert. Ihn erstaunte zunĂ€chst das Tempo, mit dem Kinder Sprachen lernen. Weiterhin stellte er fest, dass Kinder auf der ganzen Welt auf eine Ă€hnliche Weise sprechen lernen. SchlieĂlich bemerkte er, dass Kinder bestimmte typische Fehler machen, wenn sie ihre erste Sprache erlernen, wohingegen andere offensichtlich logische Fehler nicht auftreten.
Chomskys Ideen hatten einen starken Einfluss auf die Untersuchung des kindlichen Spracherwerbs. Die meisten in diesem Bereich arbeitenden Wissenschaftler lehnen Chomskys Theorien jedoch ab und bevorzugen Emergenz- oder Konnektionismustheorien, die auf allgemeinen Verarbeitungsmechanismen im Gehirn aufbauen. Letztlich bleiben aber praktisch alle linguistischen Theorien kontrovers, und so wird auch die Untersuchung des Spracherwerbs aus der Chomsky'schen Perspektive fortgefĂŒhrt.
Bearbeiten Generative Grammatik
Chomskys Herangehensweise an die Syntax, oft generative Grammatik genannt, wurde, obwohl sie sehr verbreitet ist, durch viele â insbesondere auĂerhalb der USA arbeitende â Forscher in Frage gestellt. Chomskys syntaktische Analysen sind oft hochgradig abstrakt. Sie beruhen auf der sorgfĂ€ltigen Untersuchung der Grenze zwischen grammatikalischen und ungrammatikalischen Mustern in konkreten Sprachen (vergleiche den so genannten pathologischen Fall, der in der Mathematik eine Ă€hnlich bedeutende Rolle spielt). Derartige grammatikalische Entscheidungen können genau genommen jedoch nur durch Muttersprachler getroffen werden. Deshalb konzentrieren sich Linguisten meist auf die eigene Muttersprache beziehungsweise Sprachen, die sie flieĂend beherrschen, fĂŒr gewöhnlich englisch, französisch, deutsch, hollĂ€ndisch, italienisch, japanisch oder eine der chinesischen Sprachen. Manchmal scheitert eine Analyse der generativen Grammatik, wenn sie auf eine Sprache angewandt wird, die zuvor nicht studiert wurde. Wenn neue Sprachen erforscht werden, fĂŒhrt dies meist zu zahlreichen Korrekturen am Konzept der generativen Grammatik. Die Anforderungen an sprachliche Universalien (Aussagen, die auf alle Sprachen zutreffen) erhöhten sich im Lauf der Zeit. Kaynes Vorschlag aus den 1990er Jahren beispielsweise, dass alle Sprachen ĂŒber eine zugrunde liegende Subjekt-Verb-Objekt-Ordnung verfĂŒgen, wĂ€re in den 1960er Jahren nicht plausibel gewesen. Eine der Hauptmotivationen fĂŒr eine alternative Auffassung, dem funktional-typologischen VerstĂ€ndnis oder der Sprachtypologie (die oft mit Joseph Greenberg in Verbindung gebracht wird), ist es, Hypothesen der sprachlichen Universalien auf dem Studium einer möglichst groĂen Vielfalt von Sprachen zu begrĂŒnden, die entdeckten Variationen zu klassifizieren und Theorien zu formen, die auf dieser Klassifikation aufbauen. Chomskys Ansatz ist zu detailliert und zu sehr auf das Wissen von Muttersprachlern bezogen, um dieser Methode zu folgen, obschon sein Ansatz im Lauf der Zeit auf ein breites Spektrum von Sprachen Anwendung fand.
Bearbeiten Chomsky-Hierarchie
Chomsky ist, unabhĂ€ngig davon, inwieweit seine Ergebnisse SchlĂŒssel zum VerstĂ€ndnis menschlicher Sprache darstellen, berĂŒhmt fĂŒr seine Untersuchungen formaler Sprachen. Seine Chomsky-Hierarchie teilt die formale Grammatik in Klassen wachsender Ausdruckskraft. Jede folgende Klasse kann zu einem breiteren Satz formaler Sprachen als die vorhergehende fĂŒhren. Interessanterweise vertritt er die Auffassung, dass die Beschreibung einiger Aspekte der Sprache eine im Sinne der Chomsky-Hierarchie komplexere formale Grammatik benötige als die Beschreibung anderer Aspekte. Beispielsweise reiche eine regulĂ€re Sprache aus, die englische Morphologie zu beschreiben, sei aber nicht stark genug, um auch die englische Syntax zu beschreiben. Die Chomsky-Hierarchie ist ĂŒber ihre Bedeutung fĂŒr die Linguistik hinaus zu einem wichtigen Element der theoretischen Informatik, speziell des Compilerbaus geworden, da sie ĂŒber bedeutende Verbindungen und Isomorphismen mit der Automatentheorie verfĂŒgt.
Bearbeiten Kritik an Chomskys Linguistik
Obwohl Chomskys Auffassung die bekannteste der Linguistik ist, wurden seine Ansichten kritisiert. Die wohl bekannteste Alternative zu Chomskys Standpunkt ist die von George Lakoff und Mark Johnson. Deren kognitive Linguistik stellt eine Weiterentwicklung seines Ansatzes dar, unterscheidet sich aber in wesentlichen Merkmalen signifikant. Insbesondere bestritten Lakoff und Johnson die neocartesianischen AnsĂ€tze in Chomskys Theorie und meinen, dass er nicht in der Lage sei, darĂŒber Rechenschaft abzulegen, inwieweit Wahrnehmung reprĂ€sentiert werden könne.
Wie bereits bemerkt, ist der Standpunkt der Konnektionisten nicht mit dem Chomskys vereinbar. Ebenso sind einige neuere Strömungen in der Psychologie, wie zum Beispiel die Diskurspsychologie oder die situated cognition der konstruktivistischen Kognitionswissenschaft, mit Chomskys Ansichten unvereinbar.
Philosophen in der Tradition Ludwig Wittgensteins, wie etwa Saul Kripke, kritisieren, dass Chomskianer die Rolle von regelbasierter menschlicher Wahrnehmung grundsĂ€tzlich falsch einschĂ€tzen. Ăhnlich widersprechen Philosophen phĂ€nomenologischer, existentialistischer und hermeneutischer Traditionen dem abstrakten, rationalistischen Aspekt von Chomskys GedankengebĂ€ude. Am bekanntesten reprĂ€sentiert diese Kritik Hubert Dreyfus, der auch durch seine bestĂ€ndige Polemik gegen das Konzept der KĂŒnstlichen Intelligenz bekannt ist.
Bearbeiten BeitrÀge zur Psychologie
Chomskys linguistisches Werk beeinflusste auch die Entwicklung der Psychologie im 20. Jahrhundert. Seine Theorie einer Universalgrammatik war ein direkter Angriff auf die etablierten behavioristischen Theorien seiner Zeit und hatte erhebliche Auswirkungen auf das wissenschaftliche VerstÀndnis des kindlichen Spracherwerbs und der menschlichen FÀhigkeit zur Interpretation von Sprache.
1959 veröffentlichte Chomsky seine Kritik an B.F. Skinners Verbal Behavior. In diesem Buch behandelte einer der fĂŒhrenden Behavioristen das PhĂ€nomen Sprache als sprachliches Verhalten (engl. verbal behavior). Dieses Verhalten, so Skinner weiter, könne wie jedes andere Verhalten â vom Schwanzwedeln eines Hundes bis zur Vorstellung eines Klaviervirtuosen â durch VerstĂ€rkung geformt werden.
Chomskys Kritik an Skinners Arbeit war einer der Auslöser der sogenannten kognitiven Wende in der Psychologie. In seinem Buch Cartesianische Linguistik von 1967 und anderen weiterfĂŒhrenden Arbeiten entwickelte Chomsky eine ErklĂ€rung der menschlichen SprachfĂ€higkeit, die auch fĂŒr Untersuchungen in anderen Bereichen der Psychologie Modellcharakter entfaltete. Viele Aspekte des gegenwĂ€rtigen Konzepts von der Funktionsweise des Geistes entspringen unmittelbar Ideen, die in Chomsky ihren ersten Autor fanden.
Hier sind vor allem drei Kerngedanken festzuhalten. Erstens, behauptete er, ist der Geist kognitiv. Das bedeutet, dass er tatsĂ€chlich mentale ZustĂ€nde, Ăberzeugungen, Zweifel usw. enthĂ€lt. FrĂŒhere Ansichten haben das mit dem Argument abgelehnt, dass es sich lediglich um Ursache-Wirkung-Beziehungen â beispielsweise der Art âWenn Du mich fragst, ob ich X will, werde ich Y sagenâ - handle. Im Widerspruch hierzu zeigte Chomsky, dass es besser sei, den Geist so zu verstehen, als ob man es mit GegenstĂ€ndlichem wie Ăberzeugungen oder Unbewusstem zu tun hĂ€tte.
Zweitens behauptete er, dass ein GroĂteil dessen, was der erwachsene Geist könne, bereits angeboren sei. Es kĂ€me zwar kein Kind auf die Welt, das bereits eine Sprache spreche, aber alle werden mit der FĂ€higkeit zum Spracherwerb geboren, die es sogar gestatte, in wenigen Jahren gleich mehrere Sprachen geradezu aufzusaugen. In der Linguistik wird diese These Chomskys auch als linguistischer Mentalismus bezeichnet. Psychologen erweiterten diese These weit ĂŒber das Feld der Sprache hinaus. Marc Hauser etwa, Psychologe an der Harvard University, nimmt auf Basis der Forschungen von Chomsky an, dass der Mensch Ă€hnlich dem Sprachinstinkt auch mit gewissen Moralinstinkten bereits geboren wird. Der Geist des Neugeborenen wird heute nicht mehr als unbeschriebenes Blatt betrachtet. Damit widersprechen Chomsky und seine Nachfolger der lange Zeit unter anderem in der Philosophie durch die Empiristen vertretenen These, dass ânichts im Verstand ist, was nicht zuvor in den Sinnen warâ, die also den Menschen bei seiner Geburt als Tabula rasa ansehen.
SchlieĂlich entwickelte Chomsky aus dem Konzept der ModularitĂ€t ein entscheidendes Merkmal der kognitiven Architektur des Geistes. Der Geist sei aus einer Ansammlung zusammenwirkender spezialisierter Subsysteme zusammengesetzt, die nur eingeschrĂ€nkt miteinander kommunizierten. Diese Vorstellung unterscheidet sich stark von der alten Idee, dass jedes StĂŒckchen Information im Geist durch jeden anderen kognitiven Prozess abgerufen werden könne. (Optische TĂ€uschungen zum Beispiel lassen sich nicht abschalten, sogar dann nicht, wenn man wisse, dass es sich um Illusionen handle.)
Bearbeiten Politisches Engagement
In den 1960er Jahren begann Chomsky, sich in der Ăffentlichkeit deutlicher politisch zu artikulieren. Seit 1964 protestierte er gegen das Eingreifen der USA in Vietnam. 1969 veröffentlichte er Amerika und die neuen Mandarine, eine Sammlung von AufsĂ€tzen ĂŒber den Vietnamkrieg, welche Einfluss auf die Oppositionsbewegung des Vietnamkrieges ausĂŒbte. Ebenso deutlich bezog Chomsky Stellung gegen die US-amerikanische Politik und die Rolle der Medien in Bezug auf Kuba, Haiti, Osttimor, Nicaragua, dem Nahostkonflikt und gegenĂŒber den âSchurkenstaatenâ sowie zum zweiten Golf- und zum Kosovokrieg, zur Frage der Menschenrechte, zu Globalisierung und neoliberaler Weltordnung. Heute ist er, neben seiner weiter unbestrittenen Bedeutung fĂŒr die Linguistik, zu einem der bedeutendsten Kritiker der US-AuĂenpolitik, der politischen Weltordnung und der Macht der Massenmedien geworden. Chomsky Ă€uĂerte, dass seine âpersönlichen Visionen traditionell anarchistisch sind, mit Herkunft aus der AufklĂ€rung und dem klassischen Liberalismusâ[2]. Er tendiert zum Anarchosyndikalismus und ist Mitglied der Industrial Workers of the World[3].
Im New York Times Book Review wurde Chomsky einmal als der âwichtigste Intellektuelle der Gegenwartâ bezeichnet. Noam Chomsky hierzu: âDas Zitat wurde von einem Verlagshaus veröffentlicht. Doch da sollte man immer sehr genau lesen: Wenn man nĂ€mlich das Original nachschaut, dann heiĂt es weiter: âwenn dies der Fall ist, wie kann er dann solchen Unsinn ĂŒber die amerikanische AuĂenpolitik schreiben?â Diesen Zusatz zitiert man nie. Aber um ehrlich zu sein: GĂ€be es ihn nicht, wĂŒrde ich glauben, ich mache etwas falsch.â[4]
Noam Chomsky gilt in Hinblick auf sein politisches Schrifttum als der âmeistzitierte AuĂenseiter der Weltâ. Er wird als einer der Vorsprecher und Vordenker der Globalisierungskritik angesehen.
Kritiker hingegen werfen ihm ein schlichtes Weltbild vor, das nur die Farben Schwarz und WeiĂ, nur Druck und Gegendruck kenne und demzufolge die USA und Israel stets Unrecht, die Befreiungsbewegungen der Erde stets Recht hĂ€tten.
Eine Kontroverse löste der Fall des französischen Professors Robert Faurisson aus, welcher in Frankreich 1991 fĂŒr seine Holocaustleugnung zu einer Geldstrafe verurteilt wurde. Chomsky hatte im Herbst 1979 auf Bitte von Serge Thion, einem französischen libertĂ€r-sozialistischen Geisteswissenschaftler, eine Petition zur Verteidigung der Redefreiheit Faurissons unterzeichnet. Ein von Chomsky verfasstes Essay zum Thema Meinungsfreiheit wurde kurze Zeit spĂ€ter ohne sein Wissen als Vorwort in Faurissons Buch abgedruckt. Chomsky wies mehrfach darauf hin, dass seine eigenen Ăberzeugungen denen Faurissons entgegengesetzt seien, er sich jedoch trotzdem fĂŒr die Redefreiheit eines jeden Menschen einsetze.
Im Jahr 2001 gab Chomsky der fĂŒr ihr politisches Engagement bekannten Band Rage Against the Machine ein Interview zum Thema Politik in Mexiko, welches auf deren DVD und VHS zum Konzert The Battle of Mexico City veröffentlicht wurde.
Bearbeiten Auswahl von Auszeichnungen
- 1984 Award for Distinguished Scientific Contributions der American Psychological Association (APA)[5]
- 1988 Kyoto-Preis
- 1996 Helmholtz-Medaille der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
- 2004 Carl-von-Ossietzky-Preis fĂŒr Zeitgeschichte und Politik der Stadt Oldenburg [6]
- 2005 Wahl zum fĂŒhrenden Intellektuellen weltweit durch eine Umfrage der Zeitschrift Prospect[7]
- 2007 EhrendoktorwĂŒrde der UniversitĂ€t Uppsala [8]
Bearbeiten Rezeption in Deutschland
Chomskys politische Schriften erschienen in Deutschland zunĂ€chst im Suhrkamp-Verlag, wurden dort aber ab den 1980er Jahren nicht wieder aufgelegt. Chomsky verschwand in Deutschland als politischer Kritiker völlig aus dem Horizont des Mainstreams, um dort erst gegen Ende der 1990er Jahre wieder aufzutauchen (Lit.: Borsche, 1981). Er wurde, durchaus vergleichbar zu seiner Rezeption in den USA, von kleineren linken VerlagshĂ€usern wie dem Trotzdem-Verlag und dessen Zeitschriften (Schwarzer Faden, Dinge Der Zeit) im Bewusstsein gehalten, bis die Anti-Globalisierungsbewegung ihn wieder breiteren Medien interessant machte und seine BĂŒcher daraufhin u.a. im Europa-Verlag erschienen.
Chomskys linguistische Arbeiten, insbesondere seine Berufung auf Wilhelm von Humboldt in Cartesian Linguistics, wurden schon bald einer scharfen philosophischen und historischen Kritik unterzogen.
Bearbeiten Zitate (ĂŒbersetzt)
âEin Intellektueller zu sein, ist eine Berufung fĂŒr jedermann: es bedeutet, den eigenen Verstand zu gebrauchen, um Angelegenheiten voranzubringen, die fĂŒr die Menschheit wichtig sind. Einige Leute sind privilegiert, mĂ€chtig und gewöhnlich konformistisch genug, um ihren Weg in die Ăffentlichkeit zu nehmen. Das macht sie keineswegs intellektueller als einen Taxifahrer, der zufĂ€llig ĂŒber die gleichen Dinge nachdenkt und das möglicherweise klĂŒger und weniger oberflĂ€chlich als sie. Denn das ist eine Frage der Macht.â
â Noam Chomsky, 2002 (engl.) [9]
â⊠die BĂŒrger demokratischer Gesellschaften sollten Kurse fĂŒr geistige Selbstverteidigung besuchen, um sich gegen Manipulation und Kontrolle wehren zu können⊠â
â Noam Chomsky, in Mediacontrol. 2. Auflage. Europa Verlag, Hamburg Mai 2003, ISBN 3-201-76015-0, S. 8
Bearbeiten Werke
Bearbeiten Linguistik
Eine vollstÀndige Liste der wissenschaftlichen Publikationen findet sich auf Chomskys Homepage am MIT
- Syntactic Structures. Mouton, Den Haag 1957, de Gruyter, Berlin/New York 1989. ISBN 90-279-3385-5
- Aspects of the Theory of Syntax. 1965. ISBN 0-262-53007-4
- Language and Mind. Harcourt Brace & World, New York 1968
- Sprache und Geist. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1999. ISBN 3-518-27619-0 (dt.)
- Rules and Representations. 1980, 2005. ISBN 0-231-13270-0
- Regeln und ReprÀsentationen. ISBN 3-518-07951-4 (dt.)
- Lectures on Government and Binding. 1981. ISBN 3-11-014131-0
- Knowledge of Language. Its Nature, Origin and Use. 1986. ISBN 0-275-91761-4
- Language and Thought. 1993. ISBN 1-55921-076-1
- The Minimalist Program. 1995. ISBN 0-262-53128-3
Bearbeiten Politische Werke
AuszĂŒge aus einigen seiner BĂŒcher stehen auf Chomskys Homepage
- Wirtschaft und Gewalt. dtv, MĂŒnchen 1995. ISBN 3-423-04665-1
- American power and the new mandarines. Pantheon Books, New York 1969.
- Amerika und die neuen Mandarine. Politische und zeitgeschichtliche Essays. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1969. (dt.)
- Chomsky on Anarchism. Hrsg. v. Barry Pateman. AK Press, Edinburgh/Oakland/West Virginia 2005. ISBN 1-904859-20-8
- âBemerkungen zum Anarchismusâ in: Aus Staatsraison. Frankfurt 1974, S.104â121.
- "Human Rights" and American foreign policy. Spokesman Books, Nottingh am 1978. ISBN 0-85124-201-4
- Manufacturing Consent â The Political Economy of the Mass Media. New York 1988. ISBN 0-375-71449-9
- Desinformation und der Golfkrieg. in: Schwarzer Faden. Grafenau 12.1991, Nr.40. ISSN 0722-8988
- Noam Chomsky, Howard Zinn u.a.: Die neue Weltordnung und der Golfkrieg. Trotzdem Verlag, Grafenau 1992. ISBN 3-922209-37-8
- David Barsamian: Es ist eine Barbarisierung des tĂ€glichen Lebens, die um sich greift. Noam Chomsky-Interview. ĂŒbersetzt von Andi Ries. in: Schwarzer Faden. Grafenau 13.1992, Nr.43. ISSN 0722-8988
- Von unten gesehen. in: Dinge Der Zeit. Grafenau 1992, Nr.55.
- Das Jahr 501 - Alte und Neue Weltordnung. in: Schwarzer Faden. Grafenau 1993, Nr.45+47. ISSN 0722-8988
- Das Abkommen zwischen Israel und Arafat. ĂŒbersetzt von Wolfgang Haug. in: Dinge der Zeit. Grafenau 1994, Nr.56/57.
- World Orders Old and New. The American University of Cairo Press, Kairo 1994.
- Neue Weltordnungen. Europa Verlag, Hamburg 2004. ISBN 3-203-76009-6 (dt.)
- Mark Achbar (Hrsg.): Noam Chomsky â Wege zur intellektuellen Selbstverteidigung â Fabrikation von Konsens. ĂŒbersetzt von Helmut Richter. Trotzdem Verlag/Marino 1996, 2001. ISBN 3-927527-72-6
- Ziele und Visionen. ĂŒbersetzt von Michael Schiffmann. in: Schwarzer Faden. Grafenau 1997, Nr.60. ISSN 0722-8988
- Neoliberalismus und Globale Weltordnung. in: Dinge Der Zeit. Grafenau 1997, Nr.58/59.
- Unterstellte Zustimmung â Diskurs zur Demokratie. in: Schwarzer Faden. Grafenau 1998, Nr.6. ISSN 0722-8988
- Sprache und Politik, darin u.a.: Die heutige Relevanz des Anarchosyndikalismus, S. 214 ff., Philo Verlag 1999.
- Profit over People â Neoliberalism and Global Order. Seven Stories Press, New York 1998. ISBN 1-888363-82-7 **Profit over People â Neoliberalismus und globale Weltordnung Europa Verlag, Hamburg 2000. ISBN 3-203-76010-X (dt.)
- The New Military Humanism. Common Courage Press, Monroe 1999. ISBN 1-56751-177-5
- Der neue militĂ€rische Humanismus. Lektionen aus dem Kosovo. edition 8. ZĂŒrich 2000. ISBN 3-85990-027-7
- Rogue States: The Rule of Force in World Affairs South End Press, Cambridge 2000, ISBN 0-89608-611-9; dt.: War against People. Menschenrechte und Schurkenstaaten Europa Verlag, Hamburg 2001, ISBN 3-203-76011-8
- 9-11 Seven Stories Press, New York 2001, ISBN 1-58322-489-0; dt.: The Attack â HintergrĂŒnde und Folgen Europa Verlag, Hamburg 2002, ISBN 3-203-76013-4
- Offene Wunde Nahost. Israel, die PalÀstinenser und die US-Politik. Europa Verlag, Hamburg 2002, 2003. ISBN 3-203-76017-7
- Mit unserer Hilfe. Interview von Suzy Hanson ĂŒber den âKrieg gegen den Terrorismusâ. in: Schwarzer Faden. Grafenau 2002, Nr.74. ISSN 0722-8988
- Linguaggio e Politica. Di Renzo Editore, 2002. ISBN 88-8323-047-7
- Media Control. Europa Verlag, Hamburg 2003. ISBN 3-203-76015-0
- Hegemony or Survival Henry Holt and Co., New York 2003.
- Hybris. Die endgĂŒltige Sicherung der globalen Vormachtstellung der USA. Europa Verlag, Hamburg 2003. ISBN 3-203-76016-9
- Power and Terror. Post 9/11 Talks and Interviews. Seven Stories Press, New York 2003.
- Power and Terror. US-Waffen, Menschenrechte und der internationale Terrorismus. Europa Verlag, Hamburg 2004. ISBN 3-203-76008-8
- Noam Chomsky, Peter Mitchell, John Schieffel (Hrsg.): Understanding Power: The Indispensable Chomsky. New Press, o.O. 2002. ISBN 1-56584-703-2
- Eine Anatomie der Macht. Der Chomsky-Reader. Europa Verlag, Hamburg 2004. ISBN 3-203-76007-X (bietet einen hervorragenden Ăberblick ĂŒber Chomskys politische Ansichten; ausfĂŒhrliche Nachweise und FuĂnoten
- Hat Bush gelogen? in: Schwarzer Faden. Grafenau 2004, Nr.77. ISSN 0722-8988
- Pirates and Emperors. zum Terrorismus. Trotzdem-Verlag, Frankfurt 2004.
- Die Zukunft des Staates â Vom klassischen Liberalismus zum libertĂ€ren Sozialismus. Schwarzer Freitag Verlag, Berlin 2005. ISBN 3-937623-34-5
- Failed States. The Abuse of Power and the Assault on Democracy. Metropolitan Books, 2006. ISBN 0-8050-7912-2
- Der gescheiterte Staat. Verlag Antje Kunstmann, MĂŒnchen 2006. ISBN 3-88897-452-6 (dt.)
- Die Verantwortlichkeit der Intellektuellen. Zentrale Schriften zur Politik. Ăbersetzt von Kollektiv Druckreif. Verlag Antje Kunstmann, MĂŒnchen 2008. ISBN 978-3-88897-527-1.
- Interventionen. Vorwort: Tariq Ali. Ăbersetzt von Maren Hackmann. Verlag Edition Nautilus, Hamburg 2008. ISBN 978-3-89401-582-4.
Bearbeiten Siehe auch
Bearbeiten Literatur
- John Lyons: Noam Chomsky. Wm. Collins Verlag, London 1970. Deutsche Ăbersetzung von Manfred Immler. Deutscher Taschenbuch Verlag, MĂŒnchen 1971.
- Pat Flanagan: Chomsky Anarchismus, in: Schwarzer Faden, Nr. 8, 1982
- Mark Achbar (Hrsg.): Noam Chomsky â Wege zur intellektuellen Selbstverteidigung â Fabrikation von Konsens, ĂŒbersetzt von Helmut Richter, Trotzdem-Verlag/Marino Verlag 1996, Trotzdem-Verlag 2001
- Aurel Schmidt: Noam Chomsky und die Tatsachen, in: Basler Zeitung Magazin, 9. November 1996
- John Pilger: Noam Chomsky â eine biographische Skizze zum 70. Geburtstag, in: Schwarzer Faden Nr. 66, 1998
- Robert F. Barsky: Noam Chomsky: A Life of Dissent. MIT Press, o.O. 1998, ISBN 0-262-52255-1; dt.: Noam Chomsky â LibertĂ€rer Querdenker. Edition 8, ZĂŒrich 1999, ISBN 3-85990-012-9
- Alison Edgley: The social and political thought of Noam Chomsky. Routledge, London 2001. 205 S., ISBN 0-415-20586-7
- Michael Haupt, Larissa MacFarquhar (Hrsg.): Wer ist Noam Chomsky? Europa-Verlag, Hamburg; Wien 2003. 134 S., ISBN 3-203-76018-5
- David Barsamian (Hrsg.): Propaganda and the public mind. Conversations with Noam Chomsky. Pluto Press, London 2001, 252 S. ISBN 0-7453-1788-X
- Peter Collier, David Horovitz (Hg.): The Anti-Chomsky Reader. Encounter Books, New York 2004, 260 S., ISBN 1-893554-97-X [10]
- Wolfgang Haug: Das Verschwinden im GedÀchtnisloch. Zur Carl-von-Ossietzky-Preisverleihung an Noam Chomsky, in: Schwarzer Faden, Nr. 77, 2004, auch online
- Grewendorf, GĂŒnther: Noam Chomsky. Biographie, Werkanalyse, Rezeption, Zeittafel, Bibliographie. Verlag C. H. Beck, MĂŒnchen 2006
- Sonstiges
- Tilman Borsche: Sprachansichten. Der Begriff der menschlichen Rede in der Sprachphilosophie Wilhelm von Humboldts. Klett-Cotta, Stuttgart 1981. ISBN 3-12-913530-8
Bearbeiten Filmographie
- Die Konsensfabrik. Noam Chomsky und die Medien (Manufacturing Consent: Noam Chomsky and the Media), Regie: Mark Achbar, Peter Wintonick, Kanada 1992
- Power and Terror. Noam Chomsky. GesprÀche nach 9/11. Regie: John Junkermann, Japan 2003
- Noam Chomsky: Rebel Without a Pause. (TV), Regie: Will Pascoe, 2003
- The Corporation, Regie: Mark Achbar, Kanada 2003
Bearbeiten Medien- und Fernsehauftritte: GesprÀchsrunden, Interviews, Aufzeichnungen
VortrÀge:
- 2005 Illegal but Legitimate a Dubious Doctrine for the Times, The University of Edinburgh Gifford Lectures 2004/05 - (Vereinigtes Königreich, Schottland, University of Edinbourough, McEwan Hall; 22. Mai 2005; 83 Minuten)[11]
GesprÀchsrunden / Interviews
- 1971 Noam Chomsky vs. Michel Foucault Human Nature Justice vs. Power (Niederlande; Nederlandse televisie; 1971; ca. 12 Minuten)
- 2002 Noam Chomsky - On Iraq War (Vereinigtes Königreich, England, London, St. Paul's Cathedral;BBC; Dezember 2002; ca. 18 Minuten; Moderatorin: Francine Stock)
- 2006 Noam Chomsky on Charlie Rose (Vereinigte Staaten von Amerika; 9. Juni 2006; ca. 55 Minuten; Moderator: Charlie Rose)
Bearbeiten Einzelnachweise
- â âCarol Chomsky gestorbenâ, Berliner Literaturkritik, 22. Dezember 2008
âCarol Chomsky; at 78; Harvard language professor was wife of MIT linguistâ, The Boston Globe, 20. Dezember 2008 - â Noam Chomsky: Powers and Prospects - Reflections on Human Nature and the Social Order, 1996, S. 71. Exzerpt Online verfĂŒgbar
- â Website der IWW, abgerufen 26. Juli 2008
- â Aus einer Rede in der Dokumentation Manufacturing Consent.
- â APA: PreistrĂ€ger des Award for Distinguished Scientific Contributions (englisch)
- â âDas Verschwinden im GedĂ€chtnislochâ, Laudatio von Wolfgang Haug, 2004
- â Der Spiegel, Ausgabe 41 vom 6. Oktober 2008, S. 182
- â Uppsala Universityâs Honorary Doctorates in Commemoration of Linnaeus. UniversitĂ€t Uppsala (13. Februar 2007). Abgerufen am 4. September 2007.
- â Interview, CommonSense, 3. Mai 2002
- â encounterbooks.com
- â Videoaufzeichnung des Vortrags
Bearbeiten Weblinks
- Literatur von und ĂŒber Noam Chomsky im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Offizielle Noam-Chomsky-Website
- Noam Chomskys Homepage am MIT
- Deutsche Seite ĂŒber Noam Chomsky
- Politische BeitrÀge
- Noam Chomsky ZSpace Artikel, Blog und Videos von Noam Chomsky (engl.)
- Ins Deutsche ĂŒbersetzte Artikel von Noam Chomskys in Z Magazine
- Deutsches Chomskyarchiv
- Den Kampf weiterfĂŒhren Rede zur Verleihung des Carl-von-Ossietzky-Preises der Stadt Oldenburg, 23. Mai 2004
- Interviews
- âEr hat die Politik der USA schon kritisiert, da war Michael Moore noch nicht geboren.â Der Tagesspiegel, 4. Februar 2007
- Chomsky Interview zu Israel-PalÀstina-Libanon mit Amy Goodman, Democracy Now!, 15. Juli 2006 (deutsch)
- âBush wurde nicht gewĂ€hltâ, taz, 11. April 2005
- âConversations With History.â Institute of International Studies, Berkeley UC, 22. MĂ€rz 2002
- Interviews, Rezensionen und BeitrÀge zu Chomsky von Christoph Fleischmann, September 2001 - Oktober 2005
- 4 BBC-GesprÀche mit Chomsky, 21. Juni 1998 (engl.)
- âOn Anarchism, Marxism and Hope for the Futureâ, Mai 1995
- Ein kommentiertes GesprÀch mit dem Guardian und seine Folgen
- The greatest intellectual? Emma Brockes (The Guardian) Interview with Noam Chomsky, 31. Oktober 2005
- Noam Chomskys Brief an den Redakteur, 2. November 2005
- Noam Chomsky antwortet The Guardian in einem offenem Brief, 13. November 2005
- Entschuldigung von «The Guardian» fĂŒr Falschdarstellung, 17. November 2005
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Chomsky, Noam |
| ALTERNATIVNAMEN | Avram Noam Chomsky (vollstÀndiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Sprachwissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 7. Dezember 1928 |
| GEBURTSORT | Philadelphia, Pennsylvania, USA |
