Proteste in Eriwan nach den gewaltsamen Konflikten

Der Pogrom in Sumqayıt war ein Massaker, das am 27. Februar 1988 in der aserbaidschanischen Stadt Sumqayıt an Menschen armenischer Nationalität verübt wurde. Es war einer der Höhepunkte in dem damals aufflammenden Konflikt um Bergkarabach.

Nach Augenzeugenberichten attackierte ein aserbaidschanischer Mob die armenische Bevölkerung der Stadt. Neben grausamen Morden soll es dabei zu Vergewaltigungen und Verstümmelungen gekommen sein.

Über die Opferzahlen gehen die Angaben auseinander. Die offizielle Nachrichtenagentur ITAR-TASS meldete 31 Tote verschiedener Nationalitäten. Den anschließenden Augenzeugenberichten zufolge wurden 33 Zivilisten und acht Soldaten getötet sowie 150 Menschen schwer verletzt. Einige Moskauer Dissidenten sprechen sogar von 80 bis 180 Todesopfern.

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