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Chantilly ist eine französische Gemeinde im Département Oise in der Region Picardie. Sie liegt inmitten des Waldes von Chantilly, im Tal der Nonette, 38 Kilometer nördlich von Paris. Die Gemeinde hat etwa 11.000 Einwohner, in der Agglomeration (Unité urbaine) leben etwa 37.000 Menschen.
Chantilly ist weltbekannt für sein Schloss, wo im Musée Condé eine bedeutende Kunstsammlung untergebracht ist. Weiterhin ist es Frankreichs wichtigstes Zentrum der Pferdezucht. Auf seiner Pferderennbahn finden regelmäßig zwei prestigeträchtige Pferderennen statt, der Prix du Jockey Club und der Prix de Diane.
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Als Phantom Ride [ˈfantəm ɹaɪd] wird ein Genre der frühen Filmgeschichte bezeichnet, das während der vorletzten Jahrhundertwende besonders in Großbritannien und den Vereinigten Staaten populär war. Um diese auch als „Eisenbahnfilme“ bezeichneten Streifen zu erstellen, wurde eine Filmkamera an die Spitze einer Lokomotive montiert, die die Fahrstrecke als Point-of-View-Shot aufzeichnete.
Die dynamischen Präsentationen von Landschaften in den Phantom Rides waren die ersten Beispiele für Kamerafahrten in der Filmgeschichte. Als Vorläufer der Reisefilme stellen sie eine Vorform der Dokumentarfilme dar. Eine moderne Variante sind die Führerstandsmitfahrten, die seit den 1990er Jahren im Nachtprogramm einiger Fernsehsender ausgestrahlt wurden.
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Der Oderteich ist eine historische Talsperre im Oberharz, etwa sieben Kilometer nordöstlich von Sankt Andreasberg. Er wurde von Sankt Andreasberger Bergleuten in den Jahren 1715 bis 1722 erbaut. Wie die anderen Bauwerke des Oberharzer Wasserregals befindet er sich im UNESCO-Weltkulturerbe-Nominierungsverfahren. Der Oderteich war von seiner Fertigstellung bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die größte Talsperre Deutschlands.[1] Der Staudamm liegt auf 725 m ü. NHN an der Bundesstraße 242, etwa einen Kilometer westlich der Kreuzung mit der Bundesstraße 4.
Der Oderteich wurde errichtet, um über den Rehberger Graben die Wasserräder der Sankt Andreasberger Bergwerke auch in Trockenzeiten zuverlässig mit Aufschlagwasser zu versorgen. Sein Fassungsvermögen beträgt 1,7 Millionen Kubikmeter und reichte aus, um eine Trockenperiode von etwa drei Monaten zu überbrücken. Er ist der größte aller Oberharzer Teiche.
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Der Glacier-Nationalpark ist ein Nationalpark der Vereinigten Staaten im Hochgebirge der Rocky Mountains. Er liegt im Norden des US-Bundesstaats Montana an der Grenze zu Kanada und weist geologische, geographische und klimatische Besonderheiten auf. Seine verschiedenen Ökosysteme sind nahezu ungestört. Er wurde am 11. Mai 1910 unter Schutz gestellt, wird vom National Park Service verwaltet und dient wegen seiner langen Forschungsgeschichte als Referenzgebiet für die Erforschung der Klimageschichte und der globalen Erwärmung.
Jenseits der Grenze liegt auf kanadischem Boden der Waterton-Lakes-Nationalpark. Beide Parks zusammen wurden 1932 als weltweit erstes grenzüberschreitendes Naturschutzgebiet unter dem Namen Waterton-Glacier International Peace Park zu einem „Internationalen Friedenspark“ ernannt und 1995 durch die UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Der Glacier-Nationalpark ist seit 1976 ein Biosphärenreservat.
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